
REDAKTION REGATTA-REPORT
UND WETTER
Jane und Michael
KÖNIGSTEIN i. Ts
Samstag, 17.05.08 Einchecken,
Hallo Segelfreunde,
Reporter Joachim Müller
Zum Einchecken setzte pünktlich um 13:30h leichter Nieselregen ein, der sich in der folgenden Zeit
zu einem Regen auswuchs.
Dennoch: Sigi Freund hielt hartnäckig den Außenposten bei zugigem Wind besetzt.
Das Skippermeeting fand zwischen zwei Regenschauern statt, und unser Lautsprechersystem hat seine
erste Bewährungsprobe hinter sich gebracht. Auch die in der letzten Reihe, haben unseren Wettfahrtleiter
gut gehört. Zwischenrufe „lauter, hee etc. unterblieben.
Reporter Manfred Iffland
Der Nooorden empfing uns mit Regen. Die Stimmung ist trotzdem gut, Wiedersehens-Umarmungen und
Schulterklopfen.
Sonntag, 18.5.08 Erster Tag
Start So 09:00 Uhr. Alles verlief glatt. Wind N 3. Die Sonne „kommt raus“, entsprechend
der Prognose: SONNE AN DER WATERKANT - REGEN SATT IM HESSENLAND.
Vorhersage für die Region Fehmarn bis Rügen
Ortszeit |
So, 18.05. |
Mo, 19.05. |
Di, 20.05. |
Vormittag |
NW 2-3 |
S 1 |
NW 2-3 |
Nachmittag |
NW 3-4 |
W 3 |
NW 3 |
Abend |
N 2 |
NW 3 |
N 2 |
Fassen wir zusammen: Sonnenschein ist immer gut. Nicht tropisch heiß ist auch gut. Kein Regen
(mehr) ist besonders gut und kein Sturm ist noch mehr als gut.
Bis zum nächsten Report, Michael
Montag, 19.5.08 Zweiter Tag
Hallo Segelfreunde,
Reporter Manfred Iffland und Joachim Müller
Die
Etappe Burgtiefe – Gedser (So 18.5.) war gekennzeichnet durch Flauten und Wind bis 4 Bft.
Das Startschiff konnte immerhin mit vollem Zeug sogar 8,5 Knoten laufen. Luft kalt, im Windschatten
jedoch eher warm. Also ein Tag der Kontraste.
Bei einer Flotte um die 60 Schiffe mit Längen zwischen 7 und 17 Metern
dauerte es meist viele, viele
Stunden, bis alle Yachten die Ziellinie erreicht hatten. Gestern wurde
der HESSEN-ZIELEINLAUF
sozusagen erfunden. Nach Start um 09 Uhr (Gruppe A) war um 15 Uhr das
Ziel erreicht- und
- man höre und staune - der ganze Zielleinlauf dauerte nur 35 Minuten.
Einige Male gingen drei Yachten gleichzeitig über ide Linie. Der Funker
auf dem Startschiff kam regelrecht ins Schwitzen. Dieses Phänomen kam
zustande
durch gelegentliche regionale Stillen, dann wieder Wind, dann mal
günstige Vorwärtsbedingungen für
die Großen und manchmal auch für die Kleinen.
Reporter Manfred Iffland (19.05.)
Die "Sea-Angel" geht voraus in Richtung Klintholm um dort eine Ziellinie aufzubauen. Mit halbem
Wind macht sie 6,8 bis 7,0 Knoten. Den Start führte Martin Vieweg durch. Wie immer: Runden der
"Untiefentonne" Trindelen und dann ab nach Klintholm. Manfred wörtlich: "Alles hat geklappt".

Die
Busbesatzung Cornelia, Joachim Manfred alias Manni meldet guten Wind. Der Hafen von Gedser ist
wieder leer, der Flaggenmast wird abgebaut und die Reise geht Richtung Klintholm.
Viele Grüße, Michael
Dienstag 20.05. Dritter Tag
Hallo Segelfreunde,
Reporter Manfred Iffland
die Etappe Gedser DK nach Klintholm / Mön DK wurde geschafft. Spinnaker waren im Einsatz. Die
letzten Yachten sind vor 19 Uhr über die Ziellinie gegangen. Manfred: "Wir kamen gut hoch.
– Etwa 1 ½ Stunden vor Ende der WF wurde es plötzlich rabenschwarz, eine Böe trieb ihr
Unwesen und es schüttete wie aus Kübeln. Das Startschiff trieb mit schleifendem Anker in Richtung
Zieltonne".
Es wurde auch berichtet, dass sich eine Yacht trotz gefierter Großschot mal kurz auf die Backe
legte.
Hier passt der Spruch: "Mir will es nit in de Kopp enoi, wie kann denn so was möglich soi".
Reporter Joachim Müller
Die Zweite Etappe hatte für die Segler das volle meteorologische Programm parat. Pünktlich zum
Zieleinlauf kam eine Gewitterfront über das Feld und machte im Handumdrehen aus einer Sicht von
100 m nahezu 0 Meter.
Anbei die Bilder zu dem Vorgang.
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|---|---|
| Die herannahende Front | ......die gehende Front. |
Kommentar Michael:
Im Doppelpack, 2007 nahm erstmals der ranghöchste hessische Segler, der Präsident des HSeV, an der
Hessenregatta teil. Auch in diesem Jahr ist Klaus Dieter Lachmann dabei. Und so ganz bescheiden und
nebenbei hat er bei der zweiten Wettfahrt den ersten Platz belegt. Das gibt es auch nicht alle
Tage.
Mittwoch 21.05. Vierter Tag / Hafentag
Hallo Segelfreunde,
wir grüßen Euch alle aus der "Zentrale" Königstein. Schön, dass alle bisherigen Wettfahrten gewertet
werden konnten. Wir sind sicher, dass die weiteren Ereignisse - das heutige Bergfest, die vierte,
die fünfte Wettfahrt und die Siegerehrung - dem Ganzen noch die Krone aufsetzen werden. Farewell und bis bald in der Heimat.

Die dritte Wettfahrt fand genau so statt, wie geplant: Verlegung der Startlinie nach SW bis der
Wind aufkam und Zeitnahme an der W 69. Die Ergebnisliste der WF 1+2+3 ist beigefügt. Auswerter
Manfred (Manni) Braunegger und Joachim Müller, mit seinem "fahrbaren E-Mail-Gerät" machen die
ultraschnellen Nachrichten, die in der gesamten BRD auftauchen, möglich. Aber unter uns: ohne
Cornelia ging so gut wie nichts.

Kommentar Manfred:
Warnemünde grüßte die hess. Yachten abends mit einem Feuerwerk ???

Das Hafenfest muss "knorke" gewesen sein. Gute Stimmung besonders nachdem die "Truppe" um den
Jungskipper
Michael Stötzel mit Darbietungen die Veranstaltung aufmischte.
Unser Freund
Dr. Dieter Goldschmidt mit seiner Tina kam zur Fete, ebenso Herr Mier, der ehem. Leiter
der Sportschule und somit unser ehem. direkter Gastgeber, zusammen mit
Frau Bolle, die wir
nicht vergessen wollen.
Klaus Dieter Lachmann kündigte an, daß der HSeV 2009 eine Mannschaft mit sechs Jugendlichen an den
Start schicken wird. Applaus.
Viele Grüße
Michael und Jane
Nachtrag zum Hafenfest
Nachdem
bis nach der Verlosung die Stimmung auch wegen der Kälte recht frostig wirkte, brachte unsere
"Musik", angefeuert von der "Jungtruppe" die Stimmung auf Hochtouren. Die Resonanz aus dem
Teilehmerfeld: Die Metronomes hatten das richtige Gespür, "Spitze".
Ein Lob an unsere Gastgeber: Die Matjes zergingen auf der Zunge. Für diejenigen, die Fisch ablehnen
war die Sülze eine echte Alternative, und der Fleischsalat, abgesehen von der ungewohnten Farbe -
aber mit besonderer Würzung - einfach "Klasse".
Manfred Iffland
Hallo Segelfreunde,
was braucht der Segler? Wind !!!! Heute haben wir einen Vierer aus E bis ENE. Die Flotte segelt
raumschots wie im siebten Himmel und auch die Flaggen in Grömitz sind so richtig in ihrem Element.
Die Sea Angel segelt mit 7,8 bis 8 Kn. Beim Start um 09 Uhr vor dem Hotel Neptun wurden bereits
die Spis gesetzt.

Eben, um 13:45 Uhr rief Manni an. Der Bus ist längst in Grömitz, hat
längsseits festgemacht, man sitzt auf der Terrasse, die ersten
Yachten sind erkennbar. Wir mögen die Webcams "einschalten". Und was
sahen wir: mit Spinnaker über
die Ziellinie: das ist Megasegeln, das gibt es nur bei der
Hessenregatta. Widerspruch ist nicht
gestattet.
Viele Grüße
Michael und Jane
Freitag 23.05. Sechster Tag Etappe Grömitz - Burgtiefe

Hallo Segelfreunde,
herrliches Wetter und herrlicher Kurs von Grömitz nach Burg. Nordost 3-4. Aufkreuzen bis
Dahmeshöved und dann Anleger. Wieder geballtes Regattafeld. Frühes Passieren der
Ziellinie.
Schöne Siegerehrung (wie immer). Moderator und zugleich Sieger der Gruppe F: wer sonst: Georg
Stötzel.
- Ehrenmitglied und Mitbegründer der Hessenregatta Dr. Dieter Goldschmidt sprach
verbindliche und verbindende Worte.
Gesamtsieger Hessenregatta 2008:
Joachim und Marion Lappe, Itzehoe
Gesamtsieger Charter: Ralph Rossmann, Pfungstadt
Segelgruppe SC Pfungstadt
HESSEN-CUP: SC Inheiden, Vors: Klaus Dieter Lachmann

In diesem Jahr erfüllten acht hessische Vereine die Voraussetzung (mind. drei gemeldete Yachten)zum Wettbewerb um den Hessencup:
- Hanseat.SSC,
9 Yachten - FSCK 1995,
7 Yachten - SC Edersee,
4 Yachten - ADAC Main-Kinzig,
3 Yachten - SC Pfungstadt,
3 Yachten - Allgem. Hess. YC,
3 Yachten - Frankfurter YC,
3 Yachten - SC Inheiden,
3 Yachten
Lieber Klaus: nachdem wir dich lobten wegen des 1. Platzes bei der dritten Wettfahrt haben die
Inheidener dieses wohl in den falschen Hals bekommen und ohne Rücksicht auf Verluste dem FSCK 1995
den HESSEN-CUP entrissen. Dennoch freuen wir uns und gratulieren der Crew der:
SY "Blue Lady", Skipper Klaus-Dieter Lachmann,
SY "Relax", Skipper Werner Klein,
SY "Cruach", Skipper Harald Geismar
Der Preis "first ship home" (letzte Etappe) des Tourismus-Service Fehmarn ging an die Yacht:
Asterix, Skipper Hans Wulf aus Wismar.
Salzbuckelpreis 2008: Heinz Göldner, Glashütten i.Ts.
Der Preis für die weitest angereiste Yacht ging an die SY "Segelreisen24" von Ronny Tesch, Winkelhaid bei Nürnberg.
Alles, was wir vergessen haben sollten, werden wir nachliefern, ebenso eine
Foto-Dokumentation.
Bis bald / Tschüß bis 2009 - Die Redaktion des Regatta-Reports
Jane, Michael, Manfred I., Manfred B., Joachim
Spruch des Tages:
Donnerstag in Grömitz Nordost, bringt Segelfreude am Freitag

