BERICHTE von der 19. HESSENREGATTA 2010
Einstimmung,
Regattaberichte,
Bericht Donnerstag und Freitag,
Bericht von Klaus Mackeprang
Friedrichsdorfer Yachtclub erneut Gewinner des Hessen-Cups
Die wie in den Vorjahren vom Fahrtensegler-Club Königstein i.Ts. 1995 e.V. veranstaltete 19. Regatta in der westlichen Ostsee endete am Freitag, 21. Mai, vor Burgtiefe auf Fehmarn mit mehreren Teilnahmerekorden (Vorjahreszahlen in Klammern): Insgesamt wurden 79 (64) Yachten gemeldet mit ca 350 (270) Teilnehmern. 17 (14) hessische Segelvereine waren am Start, die Skipper für 49 (40) Yachten stellten. Wie im Vorjahr erfüllten 9 Segelvereine die Voraussetzung für den Hessencup. Das Regattafeld wurde aufgeteilt in 6 Gruppen, davon 3 Gruppen mit gecharterten Yachten und 3 Gruppen mit "Eigneryachten".
Wind und Wetter waren dieses Jahr den Ostsee-Gästen weniger wohl-gesonnen: Bei Temperaturen von durchschnittlich knapp 10 Grad und Windstärken bis zu 8 Beaufort wurde den Organisatoren und den Teilnehmern einiges ab-verlangt. Um die Sicherheit insbesondere der kleineren Yachten nicht unnötig zu gefährden, hatte sich die Regattaleitung entschlossen, die Zahl der Wettfahrten von 5 auf 3 zu kürzen. Diese konnten glücklicherweise bei besten Bedingungen ausgetragen werden und brachten damit ein akzeptables Gesamtergebnis zu Stande (trotz Verkürzung wurden ca 150 sm zurückgelegt).
Foto freigegeben: Olaf Blume und Christoph Alt
Der Hessen-Cup ist ein Wanderpokal, der im Rahmen der Hessenregatta für Fahrtensegler auf der Ostsee seit 1997 vergeben wird. Teilnahmeberechtigt sind diejenigen hessischen Segelvereine, die mindestens drei Yachten am Start haben.
Im vergangenen Jahr nahm der erst in 2008 gegründete Friedrichsdorfer Yachtclub an der traditionellen Regatta-Woche erstmals mit drei gecharterten Yachten teil und konnte völlig überraschend den Hessen-Cup in die Zwiebackstadt holen.
In diesem Jahr konnte der Friedrichsdorfer Yachtclub bereits fünf Yachten ins Rennen schicken.
Skipper Cornelius Heck mit der Yacht "Lux", Michael Stötzel mit der baugleichen X-332 Yacht "Relax", dessen Vater Georg Stötzel mit der "X-Dream". Dr. Manfred Gerken auf dem kleinsten Bootstyp der Regatta einem H-Boot "Tabaluga" und Joachim Hasler mit der "Einstein" verteidigten erfolgreich den Hessencup.
Fotos freigegeben Manfred Braunegger
Eine zusätzliche Ehrung erfuhr Georg Stötzel, der für seine nunmehr 13-jährige Teilnahme an der Hessenregatta und seinem Engagement als Moderator der Siegerehrung mit dem speziellen Orden "Salzbuckel 2010" ausgezeichnet wurde.
Als Gesamtsieger der Hessenregatta nahm Peter Hermann vom SV Alt Garz (bei Wismar), SY "Seebär 3", den Wanderpreis, gestiftet von Michael Dossow, mit nach Rerik.
Peter Hermann's Bruder Holger konnte ebenfalls mit der SY "Seebär 3", in den letzten Jahren mehrmals diesen Sieg erringen.
24 Pokale (gravierte Acrylglasplatten) erhielten die Skipper mit den ersten vier Platzierungen der sechs Startgruppen.
Der Preis für die beste Charterjacht ging 2010 nach Itzehoe. Karlheinz Lappe vom SV Itzehoe SY "in medias res" nahm den von seinem Bruder Joachim gestifteten Preis, ein Modell der Fehmarnsundbrücke in Empfang.
Der Fehmarn- Etappenpreis, gestiftet vom Tourismus Servie Fehmarn ging an den Skipper Dirk Strey vom Yachtclub Wismar, SY "4us".
Mit dem Ehrenpreis des Hessischen Ministers des Inneren und Sport wurd die Damencrew unter Skipperin Petra Homann, Yacht "Voyage" geehrt.
Trotz vieler techn. Probleme mit einer alten Charteryacht hielt die Crew durch, und belegten in ihrer Gruppe einen beachtlichen 5. Platz.

Die Rote Laterne für den letzten Platz der Regatta überreichte der Wettfahrtleiter Manfred Iffland an den Skipper Eckehard Pläger vom HSSC, Yacht "Into the Blues".
Bericht Georg Stötzel, Manfred Iffland, Mai 2010
Fotos freigegeben FSCK 1995, Manfred Braunegger, Olaf Blume und Christoph Alt
