Sommer-Törn vom 28. Juni - 11. Juli 2008

REDAKTION Königstein, Jane und Michael

Clubtörn 08 (01)

Am Sommertörn 08 des FSCK 1995 sollte eine Flotille von sechs Yachten,
die SY "Niddasche", Manfred Iffland (FSCK 1995/ADAC wsc gn),
SY "Wellengleiter" Arnold Andres (FSCK 1995),
SY "Telstar" Wolfgang Möller (FSCK 1995),
SY "Jöke" Weltumsegler Michael Zahn (AHYC),
SY "Cruach" Harald Geismar (SC Inheiden), teilnehmen.
Zwei Yachten sind nicht von uns (FSCK 1995), das ist aber Bestandteil unserer Philosophie.

PLan: In einem Rutsch nach Klintholm. Dann Kopenhagen, was immer das sein wird, dann Helsingör (Hamletschloss Kronborg), und dann Samsö, mal so für das Erste.
Manchmal segelt Wilhelm Busch mit, der da mit Recht behauptet: Erstens kommt es anders, zweitens als man denkt. Busch muss demnach Seefahrer gewesen sein.

Die Mannschaft des Flaggschiffs besteht aus: Flotillenkapitän und Reiseleiter Manfred Iffland aus Linsengericht.
Harald Tessmer und Georg Späth, alle vom FSCK, versteht sich.
Ferner vom ADAC wsc-gn die Herren: C. Trautwein, Dr. H. Trautwein, Eberhard Wenzel und Peter Viel (beide als Hessenregattateilnehmer bekannt).

Sonntag 29.Juni 2008, 10 Uhr

Von den sechs Schiffen sind zwei ausgefallen:
Die Mannschaft der Cruach ist erst gar nicht angekommen weil das Auto auf der Autobahn stehen blieb. Auch die Telstar hat abgesagt (Wolfgang Möller). Der Grund ist uns noch nicht bekannt.

Folglich sind mit dem Marlspieker in See gestochen:

"Niddasche" (M. Iffland) Elan 45 mit 7 Personen,
"Wellengleiter" (A.Andres) Faubry 37 mit 2 Personen,
"Biene" (Die Reichmänner) Maxi 1000 mit 3 Personen und die
"Jöke", Phantom 35, Skipp. Michael Zahn 2 Personen.

Also die "Glorreichen Vierzehn".

Die seebeinigsten Seebeine haben der Weltumsegler Michael Zahn und die Transatlantik-, Nordatlantik- und Nord-Afrika Seglerin Wiebke, die auf der Arche Nova viele Jahre als Wachführerin und Seenudel Mitglied der Stammmannschaft war. Also kann sich der Flotillenkapitän Manfred immer wieder Rat holen.

Das Wetter ist prima, warm, Wind 3-4, Fahrt 6 Knoten.
Erste Zeichen der Schwäche sind von der Redaktion registriert worden: Nicht Klintholm sondern Hesnaes, ein "schnuckeliger Hafen" am Eingang des Grönsunds ist als Tagesziel ausgesucht worden.

Damit niemand die Schnuckel-Idylle dort stört haben die Hesnaeser die ganze Gegend mit Stellnetzen gepflastert. Sicherheitshalber haben sie auch noch jede Menge Sand aufschütten lassen. Nur alten erfahrenen Dänen aus der Region soll es schon mal gelungen sein den Hafen anzusteuern. Wer dennoch hinein kommt, auf den wartet immerhin ein WC. Unklar bleibt jedoch, ob er jemals wieder heraus kommt, aus dem Hafen.

Obwohl die EM mit der Seefahrt nichts zu tun hat: das runde Besansegel am Heck der Wellengleiter ist eine Antennenschüssel.


SY Niddasche, Biene, Wellengleiter in Hesneas


Hier noch ein Nachtrag von Matthias Bruckert:
Lieber Commodore, hallo allerseits,

zu den Berichten wäre noch zu ergänzen, dass sich Manfred und ich (wie zuvor ausbaldovert) mit unseren Crews am 22.06. in Marstal trafen und die Schiffe genau nebeneinander lagen.
Daraus wurde zunächst ein sehr schöner Abend an Bord der SY "Niddasche" mit Küstennebel, Wein, Weib
(Manfred fuhr mit lauter Männern, ich hatte drei Mitseglerinnen dabei) und reichlich Shanty-Gesang.
Besetzung: Schifferklavier, Gitarre und gemischter Chor. Es war klasse!

Am folgenden Hafentag verfolgten die Crews bei Speis' und Trank (Niddasche: Mehr-Gänge-Menü, bei uns wurde gegrillt) die Festivitäten zur dänischen Mittsommernacht:



Feierliches Entzünden mehrerer Feuer vor den historischen Marstaler Strandhäuschen unter Absingen der dänischen Nationalhymne, die Einheimischen jeweils mit einer Dose "Fädöl" (meist Tuborg) bewaffnet.
Dabei entstanden massenhaft schöne Fotos, die sicher noch gebührend gewürdigt werden.


Mittlerweilen muss ich schon wieder arbeiten, während Manfred noch immer die Ostsee besegelt... der Glückliche.

Herzliche Sommergrüße
Matthias



Montag 30.Juni 2008 18:00 Uhr.


Gestern haben die Seeleute laut Manfred "Im Freien gegrillt"( Hesnaes). Hafen schön. Ob sie das Endspiel sahen wissen wir nicht. Jedenfalls heute mit West 5 (in Böen 7) um Stevens Klint herum nach Rödvig. 55° 15’ N 012° 22,5 E. Fischerhafen in erster Linie. Morgen Kopenhagen.

Keine Frage, bis die Tage. Michael


Möns Klint von der "Niddasche" aus




Rödvig Havn

CLUBTÖRN 2008 (2)

Hurra
Am 1.7. Rödvig – Kopenhagen.

Am 2. 7. 2008, 09:35, Eingang einer Mail: die Flotte liegt im Christianshafen / Christians Havn siehe auch "Autonome Stadt Christiania", fast so mitten auf der Zeil.
Schönes Wetter. Die Niddasche ist nicht die mit dem roten Streifen. – Na denn mal los, hinein ins Städtchen und abends ins Tivoli. –
Ergo: Ziel erreicht, alles andere kommt beim büschele.


Nachtrag:
Während die Redaktion den Hafen Hesnaes nur vom Hafenplan her kennt haben wir Unterstützung bekommen. Unser Clubmitglied Eberhard Straub kennt sich da viel besser aus. Das wollen wir gerne zur Kenntnis nehmen.

Hallo Michael,
die Redaktion wirft auf den "schnuckeligen Hafen" Hesnaes ein Licht, in dem ich diesen Ort überhaupt nicht sehen kann…
Als Hesnaes am 23.09.1985 erstmals (und nachts) von der SY Pannonia angelaufen wurde, waren die vielen Stellnetze in der Tat ein kleines Problem und wir eines von zwei Schiffen im Hafenbecken.
Seither haben wir noch 4 weitere Male dort festgemacht (zuletzt 2007). Es befinden sich nur mehr wenige Stellnetze vor dem seit langem bestens zugänglichen und gepflegten Hafen.
Da wir in Hesnaes einmal eingeweht waren, wissen wir z.B. den sehr gut sortierten Köbmand, die Fischhalle und das ausgezeichnete, wunderschön gelegene Strand-Restaurant ganz in der Nähe - und den freundlichen Hafenmeister zu schätzen.
Im Unterschied etwa zu Grömitz kann man hier auch Diesel tanken. Wir haben für Hesnaes richtig heimatliche Gefühle, und wohl nicht ohne Grund wird dieses offenbar von einer Art Gemeinde deutscher Segler Jahr für Jahr aufgesucht – nicht nur seit Jahrzehnten von einem etwas betagten Kieler, der dort allerdings Monate liegt und dessen Gattin inzwischen Ehrenbürgerin der Gemeinde geworden ist.
Uns zieht es sicher auch in Zukunft immer wieder nach Hesnaes.

Dein Eberhard.

Keine Frage, bis die Tage, Michael


CLUBTÖRN 2008 (3)



Freitag 4.7.08

Der Wolf und die sieben Geißlein
Auf der Niddasche sind sie jetzt zu acht. Sieben Mannschaften und der Wolf von Manfred, der sich beim Stadtrundgang in Kopenhagen am Mittwoch eine riesige Fußblase gewolft hat.
Nun, das hat Kopenhagen so in sich. K. hat die größte Fuzo Europas. – Der von der Reiseleitung eingeplante Trip nach Roskilde ist nicht zustande gekommen….




Hamlet
...stattdessen verholte die Flotte am Do, 3.7. nach Helsingör. Es ist schon eindrucksvoll, wenn man direkt vor dem Schloss vielleicht sogar päckchenweise herumkuschelt. Übrigens: alle schwedischen Yachten fahren mit 10 cm mehr Tiefgang wieder nach Hause, weil die flüssigen Glücksbringer in DK preiswerter sind als in S.


Heute Fr. 4.7.08
hat die Flotte bei schwachem Wind abgelegt. Ziel ist Sjeallands Odde, wo sie Grüße von der Arche Nova ausrichten wollen.
Bleibt es schwachwindig wollen sie in den Isefjord hineinfahren und linker Hand in Hundested festmachen.
Sicher gemütlicher wäre der Yachthafen Lynaes. Dort könnte man ebenfalls Grüße von der Arche Nova ausrichten.


CLUBTÖRN 2008 (4)


Samstag 5.7.08

Die 14 Glorreichen haben gestern Odden Havn an der Nordkante von Sjaellands Odde erreicht. Ein schöner Segeltag.


Heute sind sie angelangt in Langör, Hafen auf Samsö, Stavns Fjord. Morgen ist Sonntag, da wird nicht gesegelt, sondern geradelt.
Die Heimreise soll nicht über den großen, sondern über den kleinen Belt gehen. In der Tat: schöner. Bis zur Übergabe am 12. 7. ist es noch lange hin.




Langör Havn

Die qualifiziertesten "Törnberichte / Kapitänsberichte" stammen von Jozef Konrad Korzeniowki, bekannter unter dem Namen Joseph Konrad, *1857 +1924.
Konrad war Kapitän in englischen Diensten, bereiste "die Weltmeere" und hatte die Gnade all das, was er sah, erlebte und fühlte in Worte zu fassen.
"Taifun" 1903 ist das Beste, was je über die See und ihre Kraft geschrieben wurde.

An zweiter Stelle folgen die Seegeschichten und die Törnberichte der See-Redaktion Königstein.
Die Berichterstattung über den derzeitigen Clubtörn wird nicht nur gelesen.
Auch Erinnerungen an eigene Reisen werden wach.

Alleine die Geschichte über die Zubereitung von Seezungen im Hafen Österby / Laesö und der anschließende Abwasch ist ein Dokument seemenschlichen Verhaltens.
Im Hafen war er (Hans Ulrich) Herr der Pantry. Ärmel hoch und dreihändig ging es los. Eine Hand für das Pfeifchen, Kartoffelschälen mit der zweiten Hand und das aperative Hantieren mit der Becks-Dose mit der dritten Hand.
Auf Laesö hatten wir mehrere Kilogramm Seezunge gekauft, große Exemplare. Pantry, Salon, Plicht, der gesamte Steg und Teile des Hafens waren einbezogen in diese Zubreitungswerkstatt.
Und nach dem Super-Schmaus: sechs Eimer mit kochendem Wasser zubereitet, eine halbe Flasche Spüli pro Eimer und eine Abwasch-Menschenkette quer durch den Hafen.
Noch heute sieht man Schaum in Skagerak. Wiebke war auch dabei
.

Eberhard, angeregt durch "Nördlich Seeland / Sjaelland" erinnert intensiv. Das wollen wir uns mal "reinziehen".

Hallo Michael,
Dein Redaktionsbericht vom 04.07.08 weckt bei der SY Pannonia-Crew verschiedenste maritime Reminiszenzen
Ich habe in meinen Logbüchern eruiert, dass wir ebenso oft im Gegen-Uhrzeigersinn um Seeland gesegelt sind wie rechtsherum – übrigens mehrfach bei Dunkelheit. Wie Du weißt, war ich vor Jahren gern bis in den – tageszeitlich früh finsteren - Oktober hinein unterwegs.
Viermal haben wir rund Seeland in jener Jahreszeit keine einzige andere Yacht in Fahrt gesichtet.
Hin und wieder war der Isefjord (Hundested, Lynaes, Nyköbing) unsere "Rettung".
In manchem längst leer geräumten, "winterlichen" Hafen sind wir Hafengeld nicht losgeworden.
Am Tag der deutschen Wiedervereinigung (03.10.1989) setzte der zufällig anwesende mitleidige Hafenmeister in Juelsminde für Heinz Fuchs und mich das bereits stillgelegte und kalte, mit Sperrholzplatten &xnbsp;vernagelte Duschgebäude innerhalb einer Dreiviertelstunde wieder in Gang, und wir armen Irren konnten uns säubern und aufwärmen - vor Aufbruch nach Korshavn (wo wir, natürlich mutterseelenallein, unter unsäglich herrlichem Mondlicht im riesigen Becken dieses wunderschönen Naturhafens an einem verfallenden Steg festmachten (aus Jux eine vergammelte Steckdose ausprobiert – und wir hatten Landstrom!).
In Rösnaes fanden wir erst nach Hebung und Beseitigung eines kleinen Wracks einen Liegeplatz.
Weitere Häfen galt es mit Hilfe der Taschenlampe anzusteuern, recht schwierig in Gilleleje (damals selbstverständlich ohne GPS). In Kopenhagen, bei Nacht und Sturm, zählten Gottvertrauen und Glück mindestens so viel wie Seemannschaft, und meiner angeblichen familienfeindlichen Ideologie, wonach sportliches Segeln "hart, kalt, eng und nass" zu sein hat, ward durchaus Genüge getan…
Beim Stichwort Helsingör erinnere ich mich an einen mehrstündigen Versuch, mit Marietta aus dem Öresund nach N vollends herauszukreuzen: Die Gegenströmung war hier gerade so stark, dass wir weder auf der dänischen noch auf der schwedischen Seite noch sozusagen mittig zuallerletzt mehr vorwärts kamen (unser bisschen Motor bietet ja ohnehin nur eine quantité négligeable).
Zwar schafften wir es trotz regen Fähren-Verkehrs mehrmals, bis auf tatsächlich wenige Meter an die Einfahrt von Helsingör heranzufahren, jedoch nicht, in welcher Richtung auch immer, wenigstens so weit an dieser vorbeizuziehen, dass wir etwa dank einem trickreichen Manöver irgendwie hätten hineingelangen können.
Gescheitert und geschlagen mussten wir Versager resigniert ganz abdrehen (nach Espergaerde).Und dies: Dein ehemaliger Matrose

Eberhard


Ja, nun hat Eberhard vergessen was da in Kopenhagen im Hafen Margaretheholm geschah. Angekommen begab sich die Mannschaft in die Dusche. Ich kam einen Takt später.
Da trockneten sich gerade drei Dänen ab brüllten vor Lachen. Ich wusste gar nicht, daß sich Dänen so spontan freuen können.
Was war da los, fragte ich mich?. Da stand Eberhard nordisch in der Gemeinschaftsdusche mit dampfender Tabakspfeife und gab sich das Kommando "Wasser marsch".
Ja, ja, das ist sie, die Seefahrt. Immer beide Maschinen hart mittschiffs und Ruder recht voraus, und schon geht es.

Michael

CLUBTÖRN 2008 (5)
Dienstag 8.7.08

Hallo Freunde,
Am 7.7.08 wurde nach Juelsminde verholt. Wegen Starkwind ging die Jöke in Ballen / Samsö "vor Anker".



Heute 8.7.08 15:30 sprach ich mit Manfred. Sie steuerten eben den Südhafen von Middelfahrt an, waren gerade 200 Meter vor der Hafeneinfahrt!!!


Kleiner Belt,
SY "Wellengleiter"




Middelfart



CLUBTÖRN 2008 (6)
Bericht Redaktion Linsengericht
Sonntag, 12.07.08

Hallo Freunde,
nach einer glücklichen Heimfahrt (mit dem Auto) melde ich mich selbst, um von den letzten Tagen unseres Clubtörns zu berichten.

Nachdem wir (Michael und Manfred) zuletzt kurz vor Middelfart telefonierten, legten wir, der "Wellengleiter", die "Biene" und die "Niddasche" im Yachthafen von Middelfahrt an.
Sehr zu empfehlen Sanitäranlage neu mit mehreren Einzel-Badezimmer und Familienbadezimmer!!!


Am nächsten Tag, Mittwoch der 2. Juli, segelten wir bei schwachem raumen Winden, die bei Durchzug von kleinen Fronten auch mal auffrischten, (wir hatten keinen Spi dabei, er war von der Vorcrew in kleinere Stücke zerlegt worden), bis zu Insel Lyö, dicht bei Farborg.
Im kleinen Hafen von Lyö bekam die "Niddasche" den letzten Liegeplatz und verringerten dabei die Hafeneinfahrt auf weniger als 4 m Breite !!!
Auch hier gute Sanitäranlagen, und weniger als 1 km bis zum malerischen Ort.



Am Donnerstag den 3. Juli wollten wir uns mit der "Jöke", die in Ballen auf Samsö zurückgeblieben war, wieder in Marstal treffen.
Mit gutem Wind segelten wir eine kleine Regatta gegen unseren Konkurrenten den "Wellengleiter", eine Faurby 393, in Richtung Marstal.
In der Fahrrinne zwischen Arösköping und Marstal motorend, hatte uns dann der "Wellengleiter", ohne dass wie es bemerkten (getarnt, alle Segel weggenommen) weit im Flachwasser motorend überholt.

Der Hafen Marstal war diesmal gut gefüllt, und nur durch "ausgefeilte" Hafenmanöver gelangten wir in die schmale Gasse (die Niddasche war länger als die Gasse breit) und schließlich achteraus in eine Box.




Zur Abschlussetappe nach Fehmarn zeigten wir dann dem "Wellengleiter" doch noch den Spiegel. Bei leichtem Amwindkurs 4-5 Bft, konnten wir die Faurby überholen und mit bis zu 8,7 kn den Vorsprung ausbauen.
Es war ein traumhaftes Segeln meist im Sonnenschein.
Am frühen Nachmittag konnten wir so schon in Burgtiefe anlegen.


Zusammen mit den Crews der "Jöke", "Biene", "Wellengleiter" und "Niddasche" feierten wir dann abends im Hafen von Burgtstaken, in einem Festzelt (extra für uns aufgebaut ?) bei Livemusik und Schweinshaxn, bzw Krustenbraten, den gelungenen Törn.


Die SY "Niddasche", eine Elan 45 mit 118 m² Segelfläche, legte auf dieser Reise 266 sm unter Segel und 114 unter Motor, zusammen 380 sm zurück.
Von den 13 Tagen verbrachten wir 11 Tage auf See, ein Tag in Kopenhagen, und ein Tag im Sattel (Fahrrad) auf Samsö.

Das Wetter: In der 1. Woche sommerlich warm, in der 2. Woche sommerlich mit eingelagerten Störungen, in Böen bis 33 kn, sonst meist 10-bis max 25 kn Wind.
Dank der Wetterberatung aus Königstein und Ugrib (von der SY "Jöke") konnten wir die Etappen optimal planen.
Wir mussten nur die Etappe Samsö Ebeltoft aufkreuzen und wegen des Stromes im kleinen Belt bei Fredericia-Middelfart den Motor ständig zur Hilfe nehmen.

Manfred

(Reiseleiter und Flotillenchef)